Profiltag: Profil Wirtschaft – Workshop mit der Firma Bahlmann

Im Rahmen der Lernpartnerschaft mit der Firma Bahlmann fand am 12.09.2018 der erste Workshop „Kurs Zukunft“ für die Schülerinnen und Schüler des Profil Wirtschaft (Klasse 9/10) statt.
Der Vormittag begann mit einem theoretischen Teil zum Thema „Nachhaltigkeit“. Die Teilnehmer mussten sich anhand einer Weltkarte zunächst allgemein zur aktuellen Situation unserer Weltbevölkerung äußern.
Später erarbeiteten sie in kleineren Expertengruppen die Themen „Ökologie, Ökonomie und Soziales“. Innerhalb dieser Gruppen stellten sie Fragen zusammen, die am Nachmittag bei der Firma Bahlmann gestellt wurden.
Ein Quiz mit Antwortmöglichkeiten, wie man es aus „Wer wird Millionär?“ kennt, rundete den Vormittag ab.
Anschließend fuhren die Schülerinnen und Schüler zum Firmengelände der Firma Bahlmann, wo uns Frau Künnen und ein Mitarbeiter herzlich empfingen. Herr Bahlmann begrüßte sie im Besprechungsraum und sagte: „Um eine ordentliche Betriebsbesichtigung durchzuführen, sollten wir uns erstmal stärken.“ Also wurde den Teilnehmern Kalbsbratwurst aus eigener Herstellung gereicht. Nach der Verköstigung stellten Frau Künnen und ein Mitarbeiter mithilfe einer PowerPoint Präsentation die wichtigsten Fakten zur Firma dar, hier wurden bereits einige Fragen beantwortet. Im Anschluss daran gingen die Schülerinnen und Schüler zu einem Fenster, von dort aus konnte man sehen, wie die Rinderhälften in Richtung Verarbeitung gelangen. Draußen wurde ihnen gezeigt, wie der „Abladebereich“ der Tiere aussieht.
In einem großen Lager erklärte ein Mitarbeiter den Teilnehmern, wie das eigene Futter hergestellt wird. Große Begeisterung zeigten alle, als sie das Futter selbst probieren durften.


Danach durften die Schülerinnen und Schüler sich die Verarbeitung durch eine Scheibe ansehen. Aus Zeitgründen war es an diesem Tag nicht möglich direkt in die Verarbeitung hineinzugehen.
Abschließend standen Herr Bahlmann und Frau Künnen für Fragen zur Verfügung. Dabei äußerten einige Teilnehmer den Wunsch auch die Verarbeitung näher zu besichtigen. Herr Bahlmann schlug vor, dass der Kurs zu einem erneuten Termin und in kleineren Gruppen gerne nochmals vorbeikommen dürfe.

Oberschule Lindern und Hubert Bahlmann GmbH&Co schließen KURS-Zukunft-Kooperationsvereinbarung

„KURS-Zukunft“ bietet uns die Möglichkeit, eine Lernpartnerschaft mit einem Unternehmen vor Ort herzustellen, das in der Lebensmittelindustrie tätig ist: Hubert Bahlmann GmbH & Co. Mit der Lernpartnerschaft bauen wir das Profil Wirtschaft weiter aus. Diese Partnerschaft ist Bestandteil der Initiative „Kurs Zukunft“ des Fachkräftebündnisses NORDWEST in den Landkreisen Cloppenburg, Diepholz und Vechta. Unter Federführung der Universität Vechta / NieKE – Landesinitiative Ernährungswirtschaft als Projektträger kooperieren Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Schulen.
Durch die Hinzunahme des Profils Wirtschaft an unserer Schule wurde die Wichtigkeit dieses Bereiches noch einmal hervorgehoben. Nun sollen auch die berufsorientierenden Maßnahmen an das Profil geknüpft und damit ausgeweitet werden. Im Frühjahr hat der Fachbereich Wirtschaft mit dem Unternehmen und Dr. Merschhemke von „KURS-Zukunft“ Vorbereitungen getroffen und den Basisworkshop zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ auf den Weg gebracht.
Damit unterstreichen wir einmal mehr, unseren Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Berufsorientierung zu bieten. Neben vielen Bausteinen aus der Berufsorientierung wie dem Bewerbungstraining, dem Berufsorientierungsprogramm oder der Praktika stellen wir nun auch die Verknüpfung her zwischen unternehmerischen Handeln und betrieblicher Wirklichkeit und dem Unterricht in der Schule. Dafür stellt eine solche Vereinbarung zur Zusammenarbeit, wie wir sie am 12.09.2018 unterschrieben haben, einen wichtigen Rahmen dar.

Begleitet und unterstützt wird diese Vereinbarung von
Doris Schröder, der Geschäftsführerin des Niedersächsischen Kompetenzzentrums Ernährungswirtschaft, kurz NieKE, Dr. Verena Beck von der Uni Vechta und Dr. Christoph Merschhemke, verantwortlich für die Verbindung zwischen Unternehmen und Schule. Außerdem begrüßt Landrat Johann Wimberg diese Kooperation ebenso wie Bürgermeister Carsten Hage. Unser Kooperationspartner, der Unternehmer Jens Bahlmann mit Mechthild Künnen stellen den Betrieb und die Ausbildungsmöglichkeiten den anwesenden Schülern anschaulich vor.

Hinter der herausragenden Berufsorientierung an unserer Schule stehen die Kolleginnen aus dem Bereich Wirtschaft: Maria Gänsler, Stephanie Kern, Elisabeth Gehlenborg, Ilona Vodde und unsere Sozialpädagogin Denise kleine Klausing.

„Jetzt sind wir viel besser informiert und können uns schon eher vorstellen, mal in die Lebensmittelindustrie hinein zu schnuppern“, so die einhellige Meinung der Schüler aus dem 9. und 10. Jahrgang.

Petra Wodke-Schmeier

Gelungene Entlassungsfeier an der Grund- und Oberschule Lindern unter dem Motto „This is the part when we break free“ (von A. Grande)

This is he part when we break free“ – so lautet das diesjährige Motto der Schulentlassung der Oberschule Lindern. Die Schulleiterin Petra Wodke-Schmeier verabschiedete am 22.06.2018 die Abschlussschüler der Oberschule in ihren neuen Lebensabschnitt, in der viele Freiheiten auf sie warten. Schüler und Lehrer haben gemeinsam eine sehr abwechslungsreiche, herzliche und humorvolle Entlassungsfeier gestaltet.

34 Mädchen und Jungen feierten ihren Abschluss. Sie erhielten ihre Zeugnisse während der stimmungsvollen Abschlussfeier, die durch musikalische Beiträge von Leon Krebs aus der 7a und von Schülern des 4. Jahrgangs unter der Leitung der Musikfachkräfte Anja Völker, Marion Sommer und Olivia Delgas bereichert wurde. Besonderes Gänsehauterlebnis war die Darbietung von Schülern aus dem 7. Jahrgang: Lara Luttmann hat das Lied „Schönste Zeit“ von Bosse auf die Abschlussschüler umgedichtet und gemeinsam mit Kuba Chryplewicz gesungen: „Und wir teilten uns den Tisch, die erste Arbeit, die Noten und den Frust!“ Für den „geistlichen Beistand“ sorgten Pfarrer Thomas und Pastor Schwartz: „Nehmt den Rahmen, der vorgegeben ist, als Orientierung, aber scheut euch nicht, den Rahmen zu sprengen, um den Anderen wieder in den Blick zu bekommen.“ Für die Schüler stand das Zauberwort „Freiheit“ im Mittelpunkt: „Frei von Zwängen und unliebsamen Pflichten, frei sein von Bevormundung und Bindung an Autoritäten, frei sein von Müssen und Sollen.“ Für die Schüler sei nun der Tag gekommen, an dem sie die Schulpflicht erfüllt haben, sie können endlich frei sein. Befreit vom Schulstress, von den Hausaufgaben, von Abhängigkeiten und hohen Erwartungen. Das Leben wird selbstbestimmter. Aber die Schüler haben auch Befürchtungen, dass ihre Träume platzen können wie Seifenblasen, die sie in die Luft steigen ließen.

Und der Bürgermeister Karsten Hage ließ es sich nicht nehmen, seine Glückwünsche für die Absolventen im Schul-T-Shirt mit dem Logo „Gemeinsam Leben Lernen Leisten“ auszusprechen.

Die Elternvertreterin Nicole Haring fasste zusammen: „Gerade jetzt auf der Zielgeraden wurde es für einige von euch spürbar, dass Wissen-Organisation-Teamfähigkeit einzeln als Werte nicht immer ausreichen. Es ist eine Kombination aus allem, die im wahren Leben benötigt wird.“

Die Schülersprecher des 9. Jahrgangs fanden die richtigen Worte für ihre Mitschüler: „In Klasse 1 habt ihr vermutlich noch gedacht, dass Schule einfach ist und die Lehrer immer nett sein werden. Und jetzt denkt ihr: Na ja, …“ Und: „Auch wenn Deutschland gegen Mexiko verloren hat, ihr habt eindeutig etwas gewonnen. Dieser Gewinn sind die Erfahrungen, die ihr in den letzten Jahren an der Grund- und Oberschule Lindern gesammelt habt und von denen ihr in Zukunft hoffentlich immer wieder profitieren werdet.“

Die Schülersprecher Kevin Haring und Anne Horstmann aus dem 10. Jahrgang wissen: „Auch wenn wir ab morgen getrennte Wege mit den unterschiedlichsten Zielen gehen, haben wir in Zukunft eins gemeinsam: ein Stück gemeinsame Vergangenheit, die wahrscheinlich niemand von uns so schnell vergessen wird!“

Die Klassenlehrerinnen Elisabeth Gehlenborg und Stefanie Kern verabschiedeten sich von ihren Schülern, indem sie in einem kleinen Theaterstück die tollen Erlebnissen mit ihrer Klasse auf dem Ijsselmeer aufleben ließen.

Insgesamt ist dieser Jahrgang ein guter „Jahrgang“. 14 Schüler schafften den Erweiterten Sekundarabschluss I, 6 Schüler erarbeiteten sich den Realschulabschluss und 4 Schüler den Sekundarabschluss Hauptschule. Aus dem 9. Jahrgang verabschieden sich 9 Schüler mit einem Hauptschulabschluss

Ausgezeichnet wurden die Klassenbesten: Lena Horstmann (9), Alexandra Gerke (10), Kevin Haring (10), Damian Zaborowski (10). Den Ehrenpreis der MT für soziale Kompetenzen wurde Anne Horstmann überreicht.

Die Schüler bedankten sich bei ihren Lehrern, ihrer Sozialpädagogin und den Mitarbeitern der Schule für die Begleitung durch die vielen Schuljahre mit schönen Blumensträußen.

Bei einem Sektempfang und dem Imbiss, den die Eltern vorbereitet haben, fand noch ein reger Gedankenaustausch unter den Gästen statt.

Eine ganze Schule macht sich auf den Weg

„Hier können wir ganz viel über uns und die Natur erfahren und lernen.“ So die Meinung vieler Schüler der Grund- und Oberschule Lindern während ihres Besuches des Universums in Bremen.

Die Fahrt zum Universum und die Experimentiertage in der Schule stehen unter dem Thema „Forschen und Experimentieren“ im Fachbereich Naturwissenschaften.

In acht Bussen fuhren 365 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern und den Pädagogischen Mitarbeiterinnen am 12.06.2018 zum Universum. Viel Neugierde, Spannung und Freude darüber, dass die ganze Schule gemeinsam unterwegs ist, waren im Gepäck. Die logistische Herausforderung wurde sowohl vor Ort als auch durch die gute Vorbereitung eines Organisationsteams der Schule hervorragend gemeistert.

In den Bereichen Technik, Natur und Mensch erfuhren Schüler jeden Alters Wissenschaft zum Anfassen. In kleinen Gruppen sind die Schüler durch die Ausstellung gegangen, um auszuprobieren und altersgerechte Einblicke in technische Alltagsgegenstände zu bekommen. Für die Jüngsten stand die Milchstraße mit vielen verschiedenen Aufforderungen zum spielerischen Umgang mit Wissenschaft zur Verfügung. Auch der Außenspielplatz mit Experimenten im Umgang mit Wasser und Erde wurde mit Begeisterung angenommen. Abgerundet wurde das Angebot im Universum mit Workshops für den 8. Jahrgang und die spannende Science-Show für die Jahrgänge 9 und 10.

Als Highlights der Ausstellung haben die Schüler das Erdbeben-Sofa und den Dunkelraum empfunden. Viele Schüler konnten nicht genug davon bekommen, die an den verschiedensten Stationen die gestellten Aufgaben auszuführen und sich auszutauschen.

Und eine Besonderheit – die Schüler der Grund- und Oberschule Lindern waren unter den 1000 Besuchern an dem Tag erkennbar – vorwiegend grüne, aber auch rote und blaue T-Shirts mit dem Logo der Schule „Gemeinsam Leben, Lernen, Leisten“ waren auf allen Gängen und den Stationen zu sehen.

So geht es dann auch an drei Schultagen etwas anders zu:
Im Bereich Mathematik wird geknobelt, auch die Leonardo-Brücke kann nachgebaut werden. Im Chemie-Bereich werden Experimente zu Säuren und Basen durchgeführt. Und die Verbindung zum Erdbeben-Sofa in der Ausstellung wird im Fach Erdkunde hergestellt, indem die Konvektionsströme experimentell einen Vulkanausbruch und die Plattentektonik nachstellen. Im Fach Biologie können optische Täuschungen ausprobiert, die Rot-Grün-Schwäche getestet und die eigene Sehschärfe überprüft werden. Die in der Schule aufgebauten Stationen werden von den älteren Schülern betreut und die jüngeren Schüler in der Durchführung der Experimente ermutigt und begleitet.

Alle sind sich einig: „Selbst ausprobieren dürfen und experimentieren können – das ist klasse!“

„Klasse! Wir singen“ – Linderner Grundschüler brechen auf

Lindern/Quakenbrück (wk). Am Sonntag, 10. Juni war es endlich soweit. An die 200 Kinder der Grundschule Lindern hatten fleißig geübt und brachen zum Liederfest „Klasse! Wir singen“ nach Quakenbrück in der Artland-Arena auf.
Vor der Abfahrt wurden von allen Linderner Kindern und Lehrpersonen ein „Gruppenfoto“ auf dem Schulhof gemacht.
Bei dieser Schulveranstaltung handelt es sich um eine Aktion der besonderen Art. In einem großen Chor von mehreren hundert Kindern singen Kinder die erlernten Lieder gemeinsam.
„Klasse! Wir singen“ ist eine Aktion, die das Singen von Kindern in der Schule und in der Freizeit dauerhaft fördern möchte. Bereits 550.000 Kinder haben in Niedersachsen in den vergangenen Jahren an dieser Aktion teilgenommen.
Das Projekt wird sowohl vom Niedersächsischen Kultusministerium, als auch von der Niedersächsischen Landesschulbehörde unterstützt.
Das Projekt startete bereits vor Wochen. Begeistert übten die Schüler täglich vorgegebene Lieder aus einem Liederheft ein. Gesungen wurden überwiegend traditionelle Lieder wie z.B. „Kein schöner Land in dieser Zeit“ oder „Hab `ne Tante aus Marokko“ Selbst die Erstklässer konnten bei dieser Aktion begeistert mitwirken, da die Kinder, durch das tägliche Üben, zum Liederfest alle Lieder auswendig singen konnten. Den Abschluss bildete das große Liederfest in Quakenbrück, auf dem die Linderner Grundschüler mit allen anderen teilnehmenden Klassen der Region die eingeübten Lieder aufführen. Unterstützt durch einen Moderator, eine professionelle Band und Licht- und Tontechnik war das Liederfest ein prägendes und unvergesslichen Erlebnis für die Kinder. Auch viele Eltern nutzten die Möglichkeit, die Veranstaltung zu besuchen und ihre Kinder beim Singen zu unterstützen.
Sehr großzügig wird dieses Schulprojekt vom hiesigen Förderverein unterstützt. Dafür ein herzliches DANKE SCHÖN.

Foto und Bericht: Wilhelm Kock

Schutzengelprojekt „Mit Unfallopfer und Notärztin an die Front“

Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs wurden im Rahmen der Präventionsarbeit heute über das Schutzengel-Projekt „Mit Unfallopfer und Notärztin an die Front“ zum verantwortungsvollen Umgang mit sich aufgefordert.

Michaela Meyer, die selbst einen Unfall erlitt und Polizeioberkommissar Achim Wach gaben Informationen zu den Hauptunfallursachen junger Verkehrsteilnehmer und haben eindrucksvoll dargestellt wie eine Unaufmerksamkeit alles verändern kann. So können nicht nur Alkohol und das Handy am Steuer zur Ablenkung führen, sondern auch Müdigkeit und Imponiergehabe. Oftmals gehören diese Gründe zu den Unfallursachen.

Die Übernahme von Verantwortung für sich selbst und für andere ist ein wesentliches Lernziel des Projektes. Den Schülerinnen und Schülern wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie sich und andere in kritischen Situationen schützen können.

Organisiert und betreut wurde die Aktion, die zum festen Bestandteil der Präventionsarbeit gehört, von der Sozialpädagogin Denise kleine Klausing.

Michaela Meyer und Achim Wach sensibilisieren die Jugendlichen des 10. Jahrgangs (Foto: Denise kleine Klausing)

 

Besuch der Ausstellung von Alfred Gockel

Bei strahlendem Wetter unternahm ein Großteil der Schülerinnen und Schüler der GOBS Lindern am 4. Mai mit ihren jeweiligen Fachlehrern eine Kurzexkursion zum Heimathaus in Lindern, um die Ausstellung Alfred Gockels zu besichtigen.

Dort wurden sie vom Künstler selber begrüßt, der den Kindern und Jugendlichen einige seiner Werke näher brachte.

Schulkinowochen: Ein Sack voll Murmeln

Am Donnerstag dem 1. März 2018 haben wir, die neunten und zehnte Klassen der Oberschule Lindern an den Schulkinowochen teilgenommen.

Im Grunde sind die Schulkinowochen dafür, die Medienkompetenz der Schüler und Schülerinnen zu stärken. Die teilnehmenden Klassen fahren also in ein nahegelegenes Kino und schauen sich gemeinsam einen Film an.

Die Filme, die geschaut werden, sind nicht unbedingt die, die im normalen Kinoprogramm laufen, sondern Filme, in denen es auch um wichtige Unterrichtshemen geht, wie in unserem Fall das Thema Nationalsozialismus.

Der Film beschreibt die Reise des zehnjährigen Joseph und seines zwölfjährigen Bruders Maurice Joffo, sie führt von Paris in die südfranzösische Stadt Menton. Freiwillig unternehmen die Geschwister jüdischer Abstammung die gefährliche Odyssee jedoch nicht – im Jahr 1941 ist Paris von den Nazis besetzt. In der Hoffnung, ihre Eltern heil in Menton wiederzutreffen, nehmen sie den beschwerlichen Weg auf sich.

Zu Fuß, per Bahn und mit dem Bus führt die Reise durch ein Frankreich, das von den Deutschen besetzt ist. Ständig müssen die Geschwister befürchten, als Juden enttarnt und deportiert zu werden. Nur mit einigen Tricks und mit der Hilfe von Menschen, denen sie unterwegs begegnen, können sie es wagen, sich durch ihr Heimatland zu bewegen. Doch auch wenn sie unentdeckt bis in den Süden kommen, ist ungewiss, ob ihre Eltern dort auf sie warten.

Dort angekommen treffen sie nicht nur ihre älteren Brüder wieder, sondern auch ihre Eltern. Nach kurzer Zeit in marschierten jedoch auch dort die Nazis ein.

Die beiden Brüder mussten sich wieder von ihrer Familie verabschieden und fliehen.

Nur mit Hilfe von vielen Menschen, die nicht an Hitlers Ideologie glaubten schafften sie es am Ende unversehrt durch diese schwere Zeit.

Im Jahre 1944, als Paris befreit wurde kommen die beiden Brüder wieder zurück in ihre Heimatstadt und treffen dort ihre Familie, nur der Vater Roman Joffo wurde jedoch in ein KZ deportiert und starb dort auch.

Wir fanden den Film gut, da man so besser nachfühlen kann, wie es den Menschen im 2.Weltkrieg erging. Man bekommt dank des Filmes eine bessere Übersicht und fühlt mit den Charakteren mit. Wir können den Film und generell so ein Projekt weiterempfehlen, weil man sich diesen Film nicht alleine im Kino anschauen würde. Es ist eine gute Idee, ihm mit der ganzen Klasse anzuschauen.

von Damian Zaborowski, Christian Korfhage, Anne Horstmann

Bild: https://www.flickr.com/photos/manoftaste-de/15207480532 (5.4.18)