Splitted Visiting

Im Rahmen eines besonderen Betriebserkundungstages, dem „Splitted Visiting“, werden Unternehmen nach Interesse erkundet. So haben sich die Schüler des 8. und 9. Jahrganges an einem Vormittag über Abläufe und Inhalte von Unternehmen informiert. Dazu wurden die Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen aufgeteilt.

Ein Teil der Schülerinnen und Schüler besuchte die Caritas-Werkstätten in Altenoythe, um sich die Arbeitsabläufe in einer Werkstatt mit Menschen, die eine Behinderung haben, anzusehen. Frau Schulz führte zusammen mit einem Werkstattmitarbeiter die Besichtigung durch das Haus durch. Der wertschätzende Umgang aller Mitarbeiter untereinander und die allgemeine Atmosphäre hat die Schülerinnen und Schüler sehr beindruckt.


Bei der Firma Hubert Bahlmann GmbH & Co. in Lindern erlebte eine Schülergruppe eine gelungene Führung durch das Unternehmen, wobei sie sich alle Bereiche wie Schlachtung, Zerlegung, Verpackung, Lagerung und Versand anschauen konnten. Schüler hoben hervor, dass sehr sauber vorgegangen wird und die Abläufe genau geplant sind. Abschließend wurden durch Frau Künnen die Ausbildungsberufe des Unternehmens vorgestellt.


Der Besuch bei Leoni Special Cables GmbH in Friesoythe hinterließ bei der dritten Schülergruppe großen Eindruck. Der Fertigungsstandort in Friesoythe gehört zu einem weltweit agierenden Unternehmen mit mehr als 90.000 Mitarbeitern in 31 Ländern. Nachdem die Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Erkundung von Frau Carina von Dülmen einen guten Überblick über das Unternehmen sowie über die Ausbildungsbereiche erhalten hatten, wurden sie anschließend von vier motivierten Auszubildenden durch die Produktionsbereiche geführt.


In einem Bewerbungstraining, durchgeführt durch die AOK (Frau Yücel), erhielt die vierte Schülergruppe wertvolle Tipps zum Erstellen einer guten Bewerbungsmappe. Sehr viel Anklang fand auch das Assessment-Center, wo sich die Jugendlichen anhand eines Beispiels, einer Gruppendiskussion, im Argumentieren und Diskutieren üben konnten.

Schutzengelprojekt „Mit Unfallopfer und Notärztin an die Front“

Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs wurden im Rahmen der Präventionsarbeit heute über das Schutzengel-Projekt „Mit Unfallopfer und Notärztin an die Front“ zum verantwortungsvollen Umgang mit sich aufgefordert.

Michaela Meyer, die selbst einen Unfall erlitt und Polizeioberkommissar Achim Wach gaben Informationen zu den Hauptunfallursachen junger Verkehrsteilnehmer und haben eindrucksvoll dargestellt wie eine Unaufmerksamkeit alles verändern kann. So können nicht nur Alkohol und das Handy am Steuer zur Ablenkung führen, sondern auch Müdigkeit und Imponiergehabe. Oftmals gehören diese Gründe zu den Unfallursachen.

Die Übernahme von Verantwortung für sich selbst und für andere ist ein wesentliches Lernziel des Projektes. Den Schülerinnen und Schülern wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie sich und andere in kritischen Situationen schützen können.

Organisiert und betreut wurde die Aktion, die zum festen Bestandteil der Präventionsarbeit gehört, von der Sozialpädagogin Denise kleine Klausing.

Michaela Meyer und Achim Wach sensibilisieren die Jugendlichen des 10. Jahrgangs (Foto: Denise kleine Klausing)