Eine ganze Schule macht sich auf den Weg

„Hier können wir ganz viel über uns und die Natur erfahren und lernen.“ So die Meinung vieler Schüler der Grund- und Oberschule Lindern während ihres Besuches des Universums in Bremen.

Die Fahrt zum Universum und die Experimentiertage in der Schule stehen unter dem Thema „Forschen und Experimentieren“ im Fachbereich Naturwissenschaften.

In acht Bussen fuhren 365 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern und den Pädagogischen Mitarbeiterinnen am 12.06.2018 zum Universum. Viel Neugierde, Spannung und Freude darüber, dass die ganze Schule gemeinsam unterwegs ist, waren im Gepäck. Die logistische Herausforderung wurde sowohl vor Ort als auch durch die gute Vorbereitung eines Organisationsteams der Schule hervorragend gemeistert.

In den Bereichen Technik, Natur und Mensch erfuhren Schüler jeden Alters Wissenschaft zum Anfassen. In kleinen Gruppen sind die Schüler durch die Ausstellung gegangen, um auszuprobieren und altersgerechte Einblicke in technische Alltagsgegenstände zu bekommen. Für die Jüngsten stand die Milchstraße mit vielen verschiedenen Aufforderungen zum spielerischen Umgang mit Wissenschaft zur Verfügung. Auch der Außenspielplatz mit Experimenten im Umgang mit Wasser und Erde wurde mit Begeisterung angenommen. Abgerundet wurde das Angebot im Universum mit Workshops für den 8. Jahrgang und die spannende Science-Show für die Jahrgänge 9 und 10.

Als Highlights der Ausstellung haben die Schüler das Erdbeben-Sofa und den Dunkelraum empfunden. Viele Schüler konnten nicht genug davon bekommen, die an den verschiedensten Stationen die gestellten Aufgaben auszuführen und sich auszutauschen.

Und eine Besonderheit – die Schüler der Grund- und Oberschule Lindern waren unter den 1000 Besuchern an dem Tag erkennbar – vorwiegend grüne, aber auch rote und blaue T-Shirts mit dem Logo der Schule „Gemeinsam Leben, Lernen, Leisten“ waren auf allen Gängen und den Stationen zu sehen.

So geht es dann auch an drei Schultagen etwas anders zu:
Im Bereich Mathematik wird geknobelt, auch die Leonardo-Brücke kann nachgebaut werden. Im Chemie-Bereich werden Experimente zu Säuren und Basen durchgeführt. Und die Verbindung zum Erdbeben-Sofa in der Ausstellung wird im Fach Erdkunde hergestellt, indem die Konvektionsströme experimentell einen Vulkanausbruch und die Plattentektonik nachstellen. Im Fach Biologie können optische Täuschungen ausprobiert, die Rot-Grün-Schwäche getestet und die eigene Sehschärfe überprüft werden. Die in der Schule aufgebauten Stationen werden von den älteren Schülern betreut und die jüngeren Schüler in der Durchführung der Experimente ermutigt und begleitet.

Alle sind sich einig: „Selbst ausprobieren dürfen und experimentieren können – das ist klasse!“

„Klasse! Wir singen“ – Linderner Grundschüler brechen auf

Lindern/Quakenbrück (wk). Am Sonntag, 10. Juni war es endlich soweit. An die 200 Kinder der Grundschule Lindern hatten fleißig geübt und brachen zum Liederfest „Klasse! Wir singen“ nach Quakenbrück in der Artland-Arena auf.
Vor der Abfahrt wurden von allen Linderner Kindern und Lehrpersonen ein „Gruppenfoto“ auf dem Schulhof gemacht.
Bei dieser Schulveranstaltung handelt es sich um eine Aktion der besonderen Art. In einem großen Chor von mehreren hundert Kindern singen Kinder die erlernten Lieder gemeinsam.
„Klasse! Wir singen“ ist eine Aktion, die das Singen von Kindern in der Schule und in der Freizeit dauerhaft fördern möchte. Bereits 550.000 Kinder haben in Niedersachsen in den vergangenen Jahren an dieser Aktion teilgenommen.
Das Projekt wird sowohl vom Niedersächsischen Kultusministerium, als auch von der Niedersächsischen Landesschulbehörde unterstützt.
Das Projekt startete bereits vor Wochen. Begeistert übten die Schüler täglich vorgegebene Lieder aus einem Liederheft ein. Gesungen wurden überwiegend traditionelle Lieder wie z.B. „Kein schöner Land in dieser Zeit“ oder „Hab `ne Tante aus Marokko“ Selbst die Erstklässer konnten bei dieser Aktion begeistert mitwirken, da die Kinder, durch das tägliche Üben, zum Liederfest alle Lieder auswendig singen konnten. Den Abschluss bildete das große Liederfest in Quakenbrück, auf dem die Linderner Grundschüler mit allen anderen teilnehmenden Klassen der Region die eingeübten Lieder aufführen. Unterstützt durch einen Moderator, eine professionelle Band und Licht- und Tontechnik war das Liederfest ein prägendes und unvergesslichen Erlebnis für die Kinder. Auch viele Eltern nutzten die Möglichkeit, die Veranstaltung zu besuchen und ihre Kinder beim Singen zu unterstützen.
Sehr großzügig wird dieses Schulprojekt vom hiesigen Förderverein unterstützt. Dafür ein herzliches DANKE SCHÖN.

Foto und Bericht: Wilhelm Kock

Besuch der Ausstellung von Alfred Gockel

Bei strahlendem Wetter unternahm ein Großteil der Schülerinnen und Schüler der GOBS Lindern am 4. Mai mit ihren jeweiligen Fachlehrern eine Kurzexkursion zum Heimathaus in Lindern, um die Ausstellung Alfred Gockels zu besichtigen.

Dort wurden sie vom Künstler selber begrüßt, der den Kindern und Jugendlichen einige seiner Werke näher brachte.

Schulkinowochen: Ein Sack voll Murmeln

Am Donnerstag dem 1. März 2018 haben wir, die neunten und zehnte Klassen der Oberschule Lindern an den Schulkinowochen teilgenommen.

Im Grunde sind die Schulkinowochen dafür, die Medienkompetenz der Schüler und Schülerinnen zu stärken. Die teilnehmenden Klassen fahren also in ein nahegelegenes Kino und schauen sich gemeinsam einen Film an.

Die Filme, die geschaut werden, sind nicht unbedingt die, die im normalen Kinoprogramm laufen, sondern Filme, in denen es auch um wichtige Unterrichtshemen geht, wie in unserem Fall das Thema Nationalsozialismus.

Der Film beschreibt die Reise des zehnjährigen Joseph und seines zwölfjährigen Bruders Maurice Joffo, sie führt von Paris in die südfranzösische Stadt Menton. Freiwillig unternehmen die Geschwister jüdischer Abstammung die gefährliche Odyssee jedoch nicht – im Jahr 1941 ist Paris von den Nazis besetzt. In der Hoffnung, ihre Eltern heil in Menton wiederzutreffen, nehmen sie den beschwerlichen Weg auf sich.

Zu Fuß, per Bahn und mit dem Bus führt die Reise durch ein Frankreich, das von den Deutschen besetzt ist. Ständig müssen die Geschwister befürchten, als Juden enttarnt und deportiert zu werden. Nur mit einigen Tricks und mit der Hilfe von Menschen, denen sie unterwegs begegnen, können sie es wagen, sich durch ihr Heimatland zu bewegen. Doch auch wenn sie unentdeckt bis in den Süden kommen, ist ungewiss, ob ihre Eltern dort auf sie warten.

Dort angekommen treffen sie nicht nur ihre älteren Brüder wieder, sondern auch ihre Eltern. Nach kurzer Zeit in marschierten jedoch auch dort die Nazis ein.

Die beiden Brüder mussten sich wieder von ihrer Familie verabschieden und fliehen.

Nur mit Hilfe von vielen Menschen, die nicht an Hitlers Ideologie glaubten schafften sie es am Ende unversehrt durch diese schwere Zeit.

Im Jahre 1944, als Paris befreit wurde kommen die beiden Brüder wieder zurück in ihre Heimatstadt und treffen dort ihre Familie, nur der Vater Roman Joffo wurde jedoch in ein KZ deportiert und starb dort auch.

Wir fanden den Film gut, da man so besser nachfühlen kann, wie es den Menschen im 2.Weltkrieg erging. Man bekommt dank des Filmes eine bessere Übersicht und fühlt mit den Charakteren mit. Wir können den Film und generell so ein Projekt weiterempfehlen, weil man sich diesen Film nicht alleine im Kino anschauen würde. Es ist eine gute Idee, ihm mit der ganzen Klasse anzuschauen.

von Damian Zaborowski, Christian Korfhage, Anne Horstmann

Bild: https://www.flickr.com/photos/manoftaste-de/15207480532 (5.4.18)

Müllsammelaktion

Die diesjährige Müllsammelaktion der Gemeinde Lindern findet am 17. März 2018 statt. Alle Einwohner der Gemeinde Lindern – auch die Schülerinnen und Schüler – sind dazu eingeladen teilzunehmen. Weitere Informationen befinden sich im beigefügten Download.

Müllsammelaktion

Präventionswoche an der Oberschule Lindern

Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs erlebten in den vergangenen Tagen eine Präventionswoche, die unter dem Motto „Sucht“ stand. Hier ging es unter anderem um die Aufklärung über die Risiken von legalen und illegalen Drogen. Begleitet wurde das Projekt von den Experten Harald Nienaber, Polizeihauptkommissar und Beauftragter für Jugendsachen bei der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta und Frau Katharina Deeken von der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention in Cloppenburg. Des Weiteren unterstützte Frau Rolfes, die in der Gemeinde Garrel Selbsthilfegruppen vom Kreuzbund des Landesverbandes Oldenburg e.V. leitet, die Woche an der Schule.

„Die Inhalte der Woche wurden im Vorfeld mit den Experten und den Klassenleitungen besprochen. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass die Jugendlichen an den Themen Medien, Alkohol und Cannabis arbeiten werden.“, erklärte die Sozialpädagogin Denise kleine Klausing der Oberschule Lindern.

Viele der heutigen Jugendlichen neigen zu einem übermäßigen Gebrauch der Medien. Sie verlieren den Überblick über Zeit und Realität. So können sie schnell in eine Abhängigkeit geraten. Wichtige Dinge des Lebens, wie Schule und Freunde werden oft vernachlässigt. Der Kontakt zu Gleichaltrigen und auch vielen anderen besteht bei den meisten Jugendlichen nur noch über das Internet und damit über soziale Netzwerke und Apps wie WhatsApp. Dieses ständige „Online-sein“ birgt aber auch einige Gefahren und kann die Jugendlichen bei unbedachter Nutzung zu „gläsernen Personen“ machen. Harald Nienaber, Polizeihauptkommissar, unterstützte diese Thematik und beleuchtete die Gefahren und Auswirkungen mit den Schülerinnen und Schülern. Neben den Gefahren des Medienkonsums, zeigte er auch die Gefährdung durch Alkohol und Cannabis auf. Er verdeutlichte wann sich Jugendliche strafbar machen und welche Konsequenzen dies nach sich ziehen kann. In diesem Zusammenhang gehört zur Präventionswoche auch ein Besuch eines Verhandlungstages am Amtsgericht Cloppenburg, um den Jugendlichen aufzuzeigen, welche Konsequenzen auf sie zukommen, wenn sie sich strafbar machen.

Frau Rolfes vom Kreuzbund wies eindringlich darauf hin, wie schnell man in die Alkoholabhängigkeit geraten und welche Auswirkungen dies auf das gesamte Leben haben kann.

 

01.03.2018 Teilnahme der Klassen 9 und 10 an den Schulkinowochen

Mit den Themen Holocaust, Nationalsozialismus und  Frankreich im Zweiten Weltkrieg beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10, wenn sie am 01.03.2018 ins Kino gehen und damit an den Schulkinowochen des Landes Niedersachsen teilnehmen.

Der Film „Ein Sack voll Murmeln“ erzählt von einem  zehnjährigen jüdischen Jungen, der mit seinem Bruder 1942 aus dem von den Nationalsozialisten besetzten Paris Richtung Nizza flieht, um der Deportation zu entkommen.

Der Kinobesuch wird  in den Fächern Geschichte und Religion vor- und nachbereitet.

Die Beschäftigung mit Film und Medien ist fester Bestandteil der Lehrpläne. Während der Schulkinowochen werden landesweit unterrichtsbezogene Filme gezeigt.

Die Schirmherrschaft wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

 

Neujahrgrüße

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, allen Eltern und Erziehungsberechtigten, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Gemeinde Lindern ein gutes und gesundes neues Jahr 2018.

PS: Nur zur Erinnerung: Der Unterricht beginnt wieder am 8. Januar 2018 um 8.15 Uhr nach Stundenplan 😉