Austausch mit Morcza

Schüleraustausch Mrocza – Lindern (16.09. bis zum 22.09.2018)

Gruppenfoto

Mit Spannung wurden die polnischen Gäste am Sonntagabend erwartet – 21 Mädchen und Jungen wurden mit ihren drei polnischen Lehrerinnen von den gastgebenden Familien aus Lindern herzlich in Empfang genommen. Unter dem Thema „Umwelt und Natur gemeinsam erleben“ standen die Aktionen während der Woche – Workshops, Besuch des Klimahauses in Bremerhaven, Klimafrühstück und Kochen mit regionalen Lebensmitteln, Erkunden des Tierparks Thüle und Reiten auf dem Ponyhof Woltermann. Dieses umfangreiche Programm machte es den polnischen Gästen und ihren Gastgebern möglich, in Gemeinschaft Natur und Umwelt zu erleben.

Auch wenn in Polen sowohl das Schulsystem als auch die Schulleitung geändert worden sind, bleibt die Freundschaft zwischen Lindern und Mrocza bestehen. Möglich wird dieser Austausch grundsätzlich erst durch die finanzielle Unterstützung des Deutsch Polnischen Jugendwerkes, der LzO und Volksbank, der Gemeinde Lindern, des Fördervereins der Grund- und Oberschule Lindern und durch die Unterstützung der Eltern.

Am Montag bestand der gemeinsame Schulvormittag aus verschiedenen Workshops, in denen die Schüler und Schülerinnen paarweise ihre sportlichen, technischen, handwerklichen und hauswirtschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. In der Mensa wurde dann der Hunger mit einem selbst gekochten Eintopf gestillt.

Die Schüler hatten die Gelegenheit, sich an mehreren Nachmittagen und Abenden in den Familien aufzuhalten. Diese Zeit wurde genutzt, um mit allen Pizza zu backen oder zum Bowlen zu fahren. Jonas verrät, warum die nächste Englischarbeit besonders gut ausfallen wird: „Wir reden Englisch miteinander. Das hilft uns für die Englischarbeit!“

Marlen meint, dass der Besuch des Klimahauses am Dienstag ein besonderes Erlebnis war, weil es viel zu sehen, zu entdecken und auszuprobieren gab.

Ein Klimafrühstück und Kochen mit regionalen Produkten im Umweltzentrum Vrees bestärkte das Miteinander – es entstanden leckere Aufläufe, Salate, Käsechips und selbst gebackene Brötchen.

Erdmännchen

Selfies mit dem Erdmännchen ließ die Erkundung des Tierparks Thüle zu einem lustigen Erlebnis werden.

Reiten in der Halle

Nähe zu Tieren und Freude am Reiten bot schließlich am letzten Tag der Besuch des Ponyhofes Woltermann. Im Umgang mit Pferden und kleinen Reitübungen erlebten die jungen Leute einen wichtigen Lebensbereich unseres Landkreises.

Striegeln

Und jede Austauschwoche geht einmal zu Ende – am Abschiedsabend wurde gegrillt und von den Eltern ein herausragendes Büfett zusammengestellt. Singen und Tanzen der Mädchen und Jungen war Ausdruck ihrer intensiv erlebten Zeit. Am Samstagmorgen hieß es dann unter vielen Tränen „Abschied nehmen“!

Die Schüler sind sich einig: „Wir haben so eine schöne Woche miteinander verbracht und Freunde gefunden und wir wollen weiter miteinander im Kontakt bleiben.!“ Ja, dieser Austausch beruht auf gewachsenen Strukturen und Freundschaften, die Grenzen mit einer unglaublichen Leichtigkeit überwinden. Jannes: „Wir schreiben uns, wir telefonieren und einige von uns haben schon mögliche Flugverbindungen herausgesucht, um unsere Freunde zu besuchen.“ Wir freuen uns jetzt schon auf den Austausch im nächsten Jahr.

Schüleraustausch Mrocza – Lindern (10.09. bis zum 16.09.2017)

Wir pflegen unsere Freundschaft – über die Grenzen hinaus. Der Gipfel der Begegnung war das Pflanzen einer Eiche im Park der Grundschule in Mrozca. Auch wenn in Polen das Schulsystem geändert worden ist, die Freundschaft zwischen Lindern und Mrocza bleibt bestehen. Dies bestärkte auch der Bürgermeister Leszek Klesinski‎, der die Schüler sehr herzlich im Rathaus im Laufe der Woche begrüßte.

Mrocza und Umgebung waren im August von einem Unwetter heimgesucht worden, große Schäden wurden angerichtet, Waldabschnitte zerstört. Da passte es umso besser, einen Baum zu pflanzen, der für Hoffnung und Leben steht.

Bürgermeister Leszek Klesinski‎ begrüßt alle im Rathaus.

Der diesjährige Schüleraustausch der Oberschule Lindern war geprägt von Stadtbesichtigungen. 21 deutsche Schülerinnen und Schüler und ihre beiden Begleiter erlebten eine Woche lang außergewöhnliche und erlebnisreiche Aktionen und sehr intensive Begegnungen mit ihren polnischen Gastgebern

Am Montag wurde gemeinsam die Stadt Bydgoszcz erkundet.

Gemeinsam wurde das leckerste Eis der Stadt probiert.

Einer der Höhepunkt der Woche war sicherlich das gemeinsame Kanufahren in Roscimin – polnische und deutsche Schüler konnten hier ihre Teamfähigkeit erproben und unter Beweis stellen.

Der Ausflug nach Danzig mit dem Besuch des Hewelianum war sehr lohnend.

Workshops rund um Energie im Centrum Hewelianum sorgten für einen angeregten Austausch zu diesem Thema.

Torun – eine mittelalterliche Stadtführung hat allen diese wunderschöne Stadt näher gebracht.

 

 

Den gemeinsamen Schulvormittag am Freitag verbrachten die Schüler in verschiedenen Workshops.

Viel Wert wurde von allen Beteiligten darauf gelegt, Zeit in den Familien zu verbringen.

Und jede Austauschwoche geht einmal zu Ende. Am Samstagmorgen hieß es dann unter vielen Tränen „Abschied nehmen“!

Die Schüler sind sich einig: „Die Woche ist zu kurz!“ Und „Wir freuen uns schon jetzt darauf, uns im nächsten Jahr wiederzusehen.“ Ja, dieser Austausch hat sich wieder einmal gelohnt – es wird Verständnis füreinander geweckt, Freundschaften werden vertieft, und nicht zuletzt: Wir wollen weiterhin europäisch denken.